
Zuhause gefunden
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige unserer Katzen vorstellen, die seit 2023 ein liebevolles Zuhause gefunden haben. Jede Katze hat ihre eigene, einzigartige Geschichte, und wir sind stolz darauf, dass wir vielen von ihnen ein zweites Zuhause bieten konnten. Von mutigen Straßenkämpfern bis hin zu sanften Samtpfoten haben diese Katzen nicht nur unsere Herzen erobert, sondern auch die von ihren neuen Familien. Lassen Sie sich von ihren Geschichten inspirieren und entdecken Sie, wie wichtig es ist, Tieren in Not zu helfen.
Candy
Wir hatten bereits unseren Kater Max (6 Jahre alt). Nach dem Tod unserer Katzendame Lucy (16 Jahre) vor einem Jahr, haben wir uns direkt entschlossen wieder ein Mädel ins Haus zu holen, damit Max nicht allein ist. Wir haben dann unsere Luna (jetzt 1,5 Jahre alt) adoptiert. Die Beiden haben sich zwar akzeptiert aber Max ist der Prinz und zusammenspielen, ging nur wenn Max wollte.
Luna tat uns leid, weil sie ein kleiner Feger ist und keinen Kumpel zum Spielen hatte. Das haben wir uns eine Weile angesehen und uns dann dazu entschlossen noch ein kleines Mädel passend zu ihrem Alter aufzunehmen.
Dann haben wir Wendy hier auf der Homepage gesehen und uns direkt verliebt.
Aus Wendy wurde Candy und die süße kleine Glückskatze zog bei uns ein. Candy ist ein absolut liebes Mädel, war aber sehr sehr schüchtern und lag die ersten 2 Wochen im Kallax-Regal und kam nur nachts raus, wenn alles ruhig war. Ich habe viele Stunden vor dem Regal verbracht und sie mit Futter, Katzenmilch und Streicheleinheiten verwöhnt. Sie ließ sich wenigstens anfassen und auch schon mal kämmen. Wir haben sie anfangs von den anderen beiden räumlich getrennt, damit sie in Ruhe erst einmal eine Bezugsperson kennenlernen konnte. Das klappte gut und dann haben wir die Tür aufgelassen.
Luna hat zunächst Abstand gehalten und anfangs gefaucht und geknurrt. Max ist halt Max und wir haben auch nicht mit der großen Liebe gerechnet.
Wir haben immer wieder gehofft, dass es sich zwischen den Dreien noch um Guten wendet.
Nach weiteren 2 Wochen ist Candy einfach der Luna hinterherlaufen und hat ihre Nähe gesucht. Luna hat auch ein absolut liebes Verhalten und dieses zugelassen. Nun sind die beiden richtig süß miteinander, spielen, toben und putzen sich gegenseitig. Der Garten wurde auch schon gemeinsam erkundet. Genauso sollte es sein.
Uns, als Personal, hat sie zwischenzeitlich auch akzeptiert. Bei schnellen Bewegungen oder fremden Geräuschen flitzt sie hin und wieder nochmal unter die Couch, aber das darf sie auch.
Wir haben alles richtig gemacht und mit viel Geduld und Liebe erreicht man sehr viel bei den ängstlichen Seelchen. Man fragt sich oft, was die Kleinen in ihrem Leben schon durchgemacht haben.
Wir sind glücklich, dass Candy bei uns ihr zu Hause gefunden hat, sich wohlfühlt, und Luna nun nicht mehr allein toben muss. So sollte es sein.
Und Max...? Naja er ist und bleibt der Prinz und Mädels sind anstrengend. 😉
Viele Grüße
Fam. Isserstedt
Albert
Hallo, mein Name ist Albert und ich bin ungefähr 3 Jahre alt. So genau weiss das niemand, denn ich habe schon viel erlebt bevor ich zunächst in meine Pflegestelle in Steinfurt und dann im Dezember 2024 in mein neues Zuhause in Neuenkirchen eingezogen bin.
Hier fühle ich mich richtig wohl und habe mich sehr schnell eingelebt.
Als Einzelkater darf ich so sein wie ich bin und muss mein zuhause nicht mit anderen Katzen teilen, was ich auch absolut nicht mag.
Ich bin sehr neugierig und erkunde gerne das Haus. Streicheleinheiten habe ich sehr gerne und fordere diese auch mal maunzend ein. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das 6 jährige Kind der Familie auch mal ungestüm ist, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich nichts zu befürchten habe.
Wenn ich meine Ruhe möchte ziehe ich mich auf meinen Kratzbaum zurück und schaue mir das Treiben im Garten an. Nach meiner Eingewöhnung freue ich mich schon darauf diesen zu erkunden.
Damian
Eigentlich wollte ich kein Tier mehr, nachdem wir von unserer Mieze Abschied nehmen mussten.
Aber unser Leben ohne Katze erwies sich als sinnlos. Auf der website der Katzenhilfe suchte Kater
Damian ein neues Zuhause. Damian erinnerte mich an meinen Silbergrauen aus meiner Kindheit.
Ich wollte ihn unbedingt haben. Damian wurde mit drei Monaten gefangen, lebte schon 6 Monate
bei Monika und fühlte sich wohl unter den anderen Katzen. Er war so menschenscheu, dass er
sich nicht blicken ließ, wenn Interessenten kamen und konnte deshalb noch nicht vermittelt
werden. Aber wir hatten das Glück, Damian kurz zu sehen, als wir bei Monika waren. Dass wir viel
Geduld haben müssten und dass er sich möglicherweise nie anfassen lassen würde, war uns klar.
So kam Damian am 5. Februar 2024 zu uns und verschwand unter dem Schrank. Dort blieb er
monatelang! Mit Futter locken und ihm gut zusprechen half nichts. Er ging nur dann an seinen
Napf, wenn niemand im Haus war oder nachts. Das Gleiche mit dem Katzenklo. Er tat uns
unendlich leid. Er fühlte sich offensichtlich nicht wohl bei uns. Ich wollte ihn zurück bringen zu
Monika und den anderen Katzen. Glücklicherweise zeigte mein Mann mehr Geduld. Er kaufte eine
kleine Video Kamera, die er aufstellte, wenn wir aus dem Haus gingen und nachts. Wir begannen,
Damian auf dem Handy zu beobachten wie in einem Tierfilm. Wir freuten uns über den munteren,
jungen Kater, wenn er unsere Wohnung für sich alleine hatte und der sofort unter dem Schrank
verschwand, wenn er uns hörte.
Erst am 4. Juni, nach vier Monaten! haben wir ihn das erste Mal life gesehen! Welche Freude! Mit
viel Abstand durften wir ihn beim Fressen beobachten, wenn wir möglichst nicht atmeten. In
kleinen Schritten wurde er dann jeden Tag etwas zutraulicher, d.h. zweimal am Tag, wenn es ums
Fressen ging. Im Juli strich er uns das erste Mal um die Beine und bettelte lauthals um Futter.
Im Juli spielte er das erste Mal mit uns Bällchen und begann zaghaft Vertrauen zu uns
aufzubauen. Anfang September ließ er sich anfassen und durfte in den Garten. Aber er blieb in
unserer Nähe auf der Terrasse und wollte nicht alleine draußen bleiben.
Seit Anfang November haben wir einen außergewöhnlich zärtlichkeitsbedürftigen und glücklichen
Kater. Er folgt uns auf Schritt und Tritt, lässt sich von mir auf den Arm nehmen und schnurrt
meisterhaft, wenn er angesprochen wird. Seit wir uns nicht mehr im Garten aufhalten, wegen des
Wetters, will Damian auch nicht raus, selbst wenn die Tür offen steht. Er hat offensichtlich
entschieden, auch Mensch zu sein und ist mit seinem Personal zufrieden. Für unsere Geduld
werden wir nun reichlich belohnt und sind überglücklich, dass Damian bei uns ist.
Herzliches Dankeschön an die Katzenhilfe und speziell an Monika, die immer ein offenes Ohr hatte
bei anfänglichen Problemen.
Eva und Geert
Thilo
Umzug nach Spelle vor einem Jahr
Genau vor einem Jahr, am 28.09.2023 bin ich zu meiner Menschenfamilien nach Spelle gezogen.
Ach ja: Hallo erstmal. Ich bin Thilo, ich wurde im Mai 2023 geboren und bin bald nach meiner Geburt in einer wunderbaren Pflegestelle der Katzenhilfe Rheine gelandet, weil meine Mutter nicht mehr aufzufinden war.
Aus Rheine ging es dann nach ein paar Monaten weiter nach Spelle. Ich habe mir die Familie, mit der ich jetzt zusammenwohne, selbst ausgesucht, könnte man sagen: Denn die Familie war eigentlich zur Pflegestelle gekommen, um sich eine ganz andere Katze anzuschauen. Alle Katzen liefen weg, als das Paar mit seinem damals knapp dreijährigen Sohn ins Wohnzimmer kam. Aber ich war der erste und der Einzige, der Mut hatte und bald zu dem kleinen Jungen geschlichen ist. Der war sofort total lieb zu mir und ich dachte: „Da will ich hin.“
Im Gespräch unterhielten die Erwachsenen sich noch ein bisschen darüber, dass ich mit knapp fünf Monaten noch ganz schön jung sei für so ein Abendteuer mit einem Kleinkind. Aber davon ließ ich mich überhaupt nicht beirren. Ich konnte schon gut mit dem Jungen umgehen und er mit mir.
Die Familie kam ein paar Wochen später noch einmal in „meine“ Pflegestelle. Ich bin wieder sofort zu dem Jungen gelaufen. Ich dachte: Wenn der mich in sein Herz schließt, entscheidet sich die Familie für mich. Und so war es dann auch. Ich zog in Spelle ein, kuschelte viel und verbrachte die ersten Monate als Hauskater.
Das war ja lieb gemeint, mich vor der weiten Welt draußen schützen zu wollen und mich im Haus zu halten, aber schließlich bin ich ein junger Kater und selbst in einem großen Haus nicht ausgelastet. Ich habe den halben Winter damit verbracht, dass meiner Menschenfamilie verständlich zu machen und irgendwann hat es geklappt und ich darf seitdem nach draußen, wann ich will. Jetzt habe ich keine Langeweile mehr und genug Bewegung. Es war die beste Entscheidung von meiner Familie, weil wir jetzt viel weniger Stress miteinander haben.
Wenn meine Familien in den Urlaub fährt, ist das auch kein Problem, denn ich kann ja weiterhin durch mein Revier streifen und zum Essen und Schlafen nach Hause kommen. Wenn meine Familie verreist ist, haben sie mehrere supernette Katzensitter in der Nachbarschaft, die mir Fressen und Streicheleinheiten geben, wenn die Familie länger ausgeflogen ist.
Ich hole mir die Aufmerksamkeit und das Kuscheln zuhause, aber sowieso auch in der ganzen Nachbarschaft. Ich bin der Star der Kinder und irgendjemand streichelt mich immer, wenn ich niedlich schaue.
Ich mag Kinder und Jugendliche besonders gerne und die dürfen mich auch mal gegen den Strich streicheln oder sonst irgendwelche komischen Dinge machen. Es sind ja schließlich Kinder. Die kann ich doch nicht einfach kratzen, egal was sie machen. „Sozial eingestellt“, nennen die Menschen das.
Und natürlich merke ich sofort, wenn jemand aus meiner Familie krank ist oder traurig und ich lege mich dann dazu. Das ist doch Ehrensache in einer Familie.
Ihr merkt: Mir geht’s super und ich habe alles richtig gemacht, als ich das Herz des Jungen und der ganzen Familie im letzten Jahr im August erobert habe!
Luzi & Luke
Zuhause gefunden – Bericht für Loki (Luke) und Luzi
Im Sommer 2008 entschieden wir uns, Katzeneltern zu werden. Nach etwas Recherche im Internet wurden wir auf die Katzenhilfe Rheine aufmerksam und bekamen von dort unsere wunderbaren Begleiter Cindy und Nicki vermittelt. Die kleine, chronisch kranke Cindy begleitete uns bis zum Frühjahr 2020, und dieses Jahr kurz vor Ostern 2024 mussten wir auch unseren geliebten Kuschelkater Nicki mit fast 17 Jahren gehen lassen.
Es war schnell klar, dass es nicht ohne Katzen im Haus gehen würde, aber etwas Zeit wollten wir uns schon geben.
Von Nicki, der dann trotz Krankheit und Alter unerwartet gehen musste, hatten wir noch sehr viel Seniorenspezialfutter übrig und natürlich war da der Gedanke naheliegend, bei der Katzenhilfe zu fragen, ob dort Bedarf daran bestünde.
So schrieb ich eine Mail und bekam ganz schnell eine sehr nette Antwort von Gabi Hartung-Elling, der wir das Futter vorbeibrachten. Bei einem ausführlichen, netten Telefongespräch mit ihr erwähnte ich, dass wir natürlich, in ein paar Wochen oder Monaten, bei ihr anfragen würden, ob ein passendes Katzenpaar auf Wohnungssuche sei. Gabi hatte viel Verständnis, dass wir uns etwas Zeit lassen wollten, was sie aber nicht davon abhielt, mir Fotos von zwei aktuell zur Vermittlung stehenden Kätzchen (Luke – jetzt Loki, und Luzi) zu schicken. Meine Vorsätze zu warten waren damit sofort hinfällig und mein Mann, der eigentlich derjenige war, der sich noch Zeit erbeten hatte, sagte nach Weiterleitung der Fotos direkt „Machst du bitte einen Termin?“.
Also fuhren wir ein paar Tage später nach Burgsteinfurt auf die Pflegestelle von Vanessa und Florian, sahen, und verliebten uns.
Nun wohnen Loki und Luzi, unsere zwei kleinen schwarzen Hexenkatzen, seit zwei Wochen hier in Havixbeck und bereichern unser Leben durch ihre charmante, quirlige Art. Trotz anfänglicher Bedenken schafften wir es spätestens ab dem zweiten Tag die beiden zuverlässig auseinanderzuhalten, inzwischen auch, wenn sie rumtoben.
Loki und Luzi sind wirklich sehr liebenswürdige Geschöpfe und wissen es auch zu schätzen, dass wir unser Wohnzimmer zu einem Katzenabenteuerspielplatz umgebaut haben. Wir sind sehr froh, dass wir nun wieder schnurrendes Leben in der Bude haben!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Katzenhilfe Rheine!
Patricia und Michael
Olli & Beanie
"Schon mein ganzes Leben lang, habe ich Katzen. Als Kind im Elternhaus, mit Auszug von Zuhause. Katzen begleiten mich schon seit ich denken kann und schon immer liebe ich die Vierbeiner aus tiefstem Herzen.
Im September 2023 mussten wir uns von unserer Katzenoma Fluse verabschieden. Wir, das ist unsere Patchwork-Familie und das ist unser Kater Herkules. Nach einigen Wochen haben wir gemerkt, dass Herkules immer anhänglicher wird und ganz offensichtlich Fluse vermisst.
Daraufhin haben wir angefangen etwas aktiver nach weiterer katziger Gesellschaft für ihn und uns zu suchen. Wir leben in Baden-Württemberg, also im Schwabenländle und haben zunächst auch dort gesucht.
Weil meine Tante immer sehr aktiv bei der Katzenhilfe Rheine war, folge ich der Facebook-Seite. Und an einem Tag im Januar 24 wurde mir das Bild und die Suche nach einem neuen Zuhause für Olli und Beanie angezeigt. Wir haben uns sofort in die beiden verguckt und dann Kontakt aufgenommen.
Mitte Februar 24 durften wir die beiden aus ihrer Pflegestelle abholen und in ihr neues Zuhause bringen. Das war zuerst eine große Aufregung für uns alle - vor allem natürlich für die 3 Katzen die sich neu kennenzulernen durften. Zu unserer großen Freude, mochten sich die 3 auf Anhieb. Herkules lässt zwar hier und da raushängen, dass er meint der Boss zu sein; Beanie sieht das anders.
Olli und Beanie gewöhnen sich gut ein und dürfen nach Abschluss der Eingewöhnung auch in den Garten. Unser Herkules spielt wieder wie eine kleine Katze und bewegt sich auch deutlich mehr als vorher, was ihm gut tut.
So fanden 2 Katzen aus NRW den Weg ins Ländle. Wir freuen uns sehr, dass Olli und Beanie seither unser Leben auf so niedliche und liebevolle Art bereichern."
(März 2024)
Teddy
Hallo Leute,
ich bin im November 2022 in mein neues Zuhause eingezogen - mir gefällt es hier sehr gut.
Mein Mensch habe ich mittlerweile zu meinem Personal erzogen, muss sein, bin ja schließlich schon 10, läuft!!!
Das morgendliche aufstehen gestaltet sich manchmal schwierig, ich kuschle und schnurre was das Zeug hält und kassiere dafür sehr viele Streicheleinheiten.
Klappt es dennoch nicht mit dem aufstehen,
glotze ich sie nur an, das wirkt.
Springe ich von der Fensterbank
kommt mir mein Hinterteil fast entgegen,
(bin ja auch schon 10)
aber mein Personal ist immer in Sichtweite.
Mein Mensch mag mich sehr.
Sitze ich am Fenster und vermisse
mein Personal, das in der Küche ist,
rufe ich nur "Mama?"
bekomme ich eine Antwort,
bin ich zufrieden, läuft!!!
Liebe Grüße Euer Teddy 🐾
Großer Dank an Sabine und Daniel 🐾🐾💕
(April 2023)
Ella
Hallo Zusammen.
Mein Name ist Ella, ich bin jetzt 1 Jahr alt und bin am 26.2.23 von der Katzenhilfe Rheine nach Bönen vermittelt worden.
Dort wohne ich jetzt mit 2 Dosenöffnern, einer Glückskatze sowie einem roten Kater zusammen und ich muss sagen: ich habe ein tolles neues Zuhause gefunden.
Wilson, der Kater, ist eine coole Socke. Dem kann ich auf den Rücken springen, das macht ihm nichts aus. Aber rumtoben und durch das Haus heizen, das mache ich mit Greta. Ansonsten habe ich hier im Haus die Kontrolle übernommen.
In 2 Wochen kann ich dann mit den anderen auch nach draußen. Ich habe hier nämlich einen Garten mit ganz vielen Schrebergärten dahinter, das wird bestimmt ganz spannend werden, alles zu entdecken.
P.S. ich und auch meine neuen Mitbewohner möchten uns bei der Katzenhilfe Rheine und da speziell bei Sabine und Daniel Vaßholz bedanken.
Wie ihr euch um notleidende Katzen kümmert, ist unbeschreiblich. Wir hätten es nicht besser treffen können🐱🐱🐱.
W. A.
Bönen, 12.03.2023
Frodo
Hallo, ich bin Frodo!
Ich bin einige Zeit lang durch Burgsteinfurt gestreunert und bin immer wieder zu einer Terrasse gelaufen, hinter deren Tür ich zwei andere Katzen gesehen hab.
Die Besitzer dieser Katzen kamen sogar immer zu mir raus auf die Terrasse, haben mich gestreichelt und ich durfte etwas fressen. „Das ist aber komisch, dass er immer wieder kommt und so einen Hunger hat“, habe ich die beiden zueinander sagen hören. Mein Fell fanden sie auch ganz ungepflegt und meine vielen Zecken und kleinen Verletzungen haben ihnen Sorgen gemacht. Eines Abends durfte ich plötzlich mit reinkommen – was habe ich mich gefreut!
Ich habe dann im Badezimmer übernachtet, wurde sauber gemacht und durfte so viel fressen, wie ich wollte. Am nächsten Tag wurde ich dann kastriert und meine ganzen Zecken und Flöhe wurden entfernt, da ging es mir schon viel besser.
Bis meine Blutuntersuchungsergebnisse da waren, ob ich auch ganz gesund bin, habe ich in einem größeren Zimmer gewohnt und konnte durch eine Gittertür schon meine beiden neuen Freunde kennenlernen. Eigentlich wollten meine neuen Besitzer mich gar nicht behalten, sondern weitervermitteln, doch ich habe mich so schnell in ihr Herz geschlichen, dass sie gar nicht anders konnten.
Mit den anderen beiden Katzen versteh ich mich schon ganz gut: Mit Lucy, einer kleinen Glückskatze, kloppe ich mich immer um das beste Futter und mit Smokey, einer braunen Bengalkatze, die mich am Anfang ganz blöd fand, jage ich mich durch die ganze Wohnung und stibitze ihr Spielzeug.
Jeden Morgen, wenn der Wecker meiner neuen Besitzerin klingelt, hüpf ich auf ihre Bettseite, leg meinen Kopf an ihren und mach ihr dann sehr eindringlich klar, dass ich sofort ganz viel Hunger habe. Mit meinem anderen Besitzer spiel ich immer ganz viel mit meinem neuen Lieblingsspielzeug – ich mag alles, was puschelig ist und durch die Luft fliegen kann.
Mittlerweile kann ich mein Fell selber pflegen und es wird immer flauschiger. Ich bin sehr froh, dass die beiden mir die Tür aufgemacht haben und meine beiden Menschen sind sehr dankbar, dass die Katzenhilfe Rheine ihnen sowohl mit Rat als auch mit meiner ärztlichen Versorgung geholfen haben!







































