Wissenswertes

Patenschaften

Trotz großer Anstrengungen gelingt es selbst der Katzenhilfe – Rheine in einigen Fällen nicht eines ihrer Schützlinge in ein neues Zuhause zu vermitteln. Die Gründe dafür sind vielseitig. Zum einen können gesundheitliche oder psychische Probleme des Tieres einer guten Vermittlung entgegenstehen, zum anderen spielt häufig das Alter der Katzen eine große Rolle. In ihren momentanen Pflegestellen bekommen diese Tiere, trotz ihres „Handicaps" die ihnen zustehende Aufmerksamkeit und Zuneigung. Materiell belasten unsere Problemkatzen die Katzenhilfe – Rheine jedoch enorm. Häufigere Tierarztbesuche, Spezialfutter oder Medikamente reißen ein großes Loch in unser nicht gerade üppig bemessenes Budget.
Vielleicht hätten Sie ja gerne eine Katze in ihrer Familie, können sich ihren Wunsch wegen ihrer Lebensumstände, Wohnsituation oder möglicherweise Allergien nicht erfüllen, dann mag die Patenschaft für Sie genau das richtige sein. Für ihren monatlichen Beitrag können Sie einem Tier ein sorgenfreies Leben in seiner Dauerpflegestelle sichern. Auf Wunsch werden wir Sie regelmäßig über das Befinden ihrer Patenkatze informieren.



Spenden

Da wir alle ehrenamtlich in unserer Freizeit für die Katzenhilfe tätig sind, schaffen wir es personell nicht mehr, die Spendenquittungen zeitnah zu verschicken. Wir verschicken die Spendenquittungen alle zusammen am Anfang des Folgejahres.
Dazu müssten Sie entweder Ihre Adresse im Verwendungszweck Ihrer Überweisung angeben oder uns ihren Namen und Ihre Adresse über unser Kontaktformular mitteilen.


Dazu ein Tipp:
Vereinfachter Spendennachweis für Spenden bis 200 € (§ 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV)


Zur Vermeidung von Kosten bei den gemeinnützigen Organisationen zur Ausstellung von
Spendenbescheinigungen bei Kleinspenden, ermöglicht die Vorschrift
des § 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV (Einkommensteuerdurchführungsverordnung) eine
Vereinfachungsregelung. Zur steuerlichen Geltendmachung der Spende reicht der
Zahlbeleg (Kontoauszug, ggf. Onlineausdruck mit Name und Kontonummer des
Leistenden) und der Nachweis in Form einer Zuwendungsbescheinigung, aus der die
Daten der Spendenbescheinigung (bis auf den Zahlbetrag) hervorgehen.


Wenn Sie kein Online-Banking machen oder die Spende als Lastschrift eingezogen
wird, können Sie als Nachweis auch eine Kopie des Kontoauszugs vorlegen. Denken
Sie daran, Angaben zu schwärzen, die nichts mit der Spende zu tun haben. Auf dem
Kontoauszug müssen nur Ihr Name und Ihre Kontonummer, sowie Name und
Kontonummer des Spendenempfängers, der Betrag und der Buchungstag ersichtlich
sein.
Der Betrag von 200 Euro gilt übrigens für jede Einzelspende, nicht für die Summe der
im Jahr geleisteten Spenden.

 

Tierfänger

Wer kennt sie nicht, die Handzettel an Zäunen, Straßenlaternen und Bäumen: "Kater vermisst. Schwarz mit weißen Pfötchen. Hört auf den Namen Felix. Vermisst seit letztem Mittwoch. Hinweise bitte an... ?"

 

Sie vermissen Ihr Haustier?

 

Fragen Sie bei den Tierheimen in Ihrer Umgebung nach, ob Tiere abgegeben wurden. Fragen Sie außerdem Nachbarn, Ordnungsämter der Städte und Gemeinden, Polizeistationen, Feuerwehr, Straßen- und Autobahnmeistereien.
Hängen Sie Suchzettel – am besten mit Foto – überall dort aus, wo sich Menschen begegnen: In Schaufenstern von Geschäften, Schwarzen Brettern in Supermärkten, Laternen an der Straße sowie an Bushaltestellen. Fragen Sie auch Ihren Tierarzt, ob Sie einen Aushang platzieren dürfen. Wir drücken Ihnen die Daumen, damit Sie Ihren Liebling bald wieder bei sich haben.

 

Wann ist es angebracht, die Polizei einzuschalten?

Wenn Ihr Haustier länger als drei Wochen verschwunden ist, auch nach intensiver Suche, erstatten Sie unbedingt Strafanzeige! Die Polizei ist verpflichtet, Ihre Anzeige entgegenzunehmen und zu bearbeiten.

 

Was passiert mit den gestohlenen Tieren?

Katzenfelle werden zu Rheumadecken, Pelzkleidung und Pelzbesätzen verarbeitet. Hunde und Katzen dienen als Lieferanten für Tierfette; ihre Haut wird zu Lederprodukten verarbeitet. Leider ist es auch heute noch so, dass sich Tierfänger eine "goldene Nase" verdienen. Da Tierversuche illegal sind, greifen gerade kleinere Labors immer wieder zu solchen Mitteln. Weil dieses Geschäft für die Tierfänger so lukrativ ist, schrecken viele auch vor Einbrüchen in Häuser oder Autos nicht zurück. Lesen Sie sich die folgenden Informationen gut durch und handeln Sie danach, denn Tierfänger machen vor niemandem Halt!

 

Wodurch schützen Sie Ihre Tiere?

Fertigen Sie von Ihrem Tier eine präzise Beschreibung an und legen Sie diese mit einem neueren Foto in den Impfpass des Tieres. Dies hilft Ihnen einen klaren Eigentumsnachweis zu führen. Lassen Sie Ihr Tier tätowieren oder besser noch elektronisch mittels Mikrochip kennzeichnen. Dies verhindert zwar nicht den Diebstahl, erleichtert jedoch die Identifizierung des Tieres und hilft, Dieb und Hehler zu überführen.
Achten Sie auf Ihre Katzen und Hunde, denn Tierfänger sind immer unterwegs. Behalten Sie ihre Katzen am besten zuhause oder lassen Sie sie nach Möglichkeit nicht in der Dunkelheit nach draußen. Lassen Sie ihre Hunde nie ohne Aufsicht im Garten, wenn dieser von der Straße aus einsehbar ist.


Aktuelle Warnungen für besonders betroffene Orte und Städte können Sie hier nachlesen:
www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de
Aber bedenken Sie, dass Tierfänger überall zuschlagen können!

 

Werden Sie aufmerksam, wenn Sie folgende Besonderheiten entdecken:

Tierfänger sind häufig mit normalen Pkws, Kleintransportern und Lieferwagen unterwegs. Doch manchmal tarnen sie sich auch als Mitarbeiter von Altkleider- oder Schrottsammlungen, Obstverkäufer, etc. Oft haben die Fahrzeuge abgedunkelte Scheiben. Achten Sie auf Fahrzeuge mit auswärtigem Kennzeichen, die tagsüber langsam suchend durch ihre Ortschaft fahren und alles in Augenschein nehmen. Nachts wird gefangen!
Damit die Tierfänger sich möglichst unauffällig an oder auf Grundstücken bewegen können führen sie häufig Werbeverteilungen, Haustürgeschäfte, Tierfutterwerbungen, Umfragen, Preisausschreiben, Vertretertätigkeiten und Spendensammlungen durch. Beantworten Sie niemals Fragen über Ihre Haustiere!

 

So können Sie den Kampf gegen Tiergänger unterstützen:

Nur weil jemand Kleider sammelt, besteht nicht der Verdacht, dass er Tierfänger ist!!!
Aber um Tierfänger zu überführen müssen wir wissen, wer die oben genannten Aktionen durchführt. Deshalb melden Sie diese bitte mit Angabe der folgenden Punkte (bei Handzetteln ohne nähere Angaben besteht besonders akute Gefahr!):

- Sammelfirma und/oder Vereinsname
- Telefon- und Handynummern sowie Adressangaben
- Symbolik und Farben
- Zettel, Sammelbehälter oder telefonische Kontaktaufnahme
- Datum der Verteilung und Datum der Abholung
- genaue Adresse (PLZ, Ort, Stadtteil, möglichst Straßen)
- Autokennzeichen
- Fahrzeug- und Personenbeschreibungen

Bitte geben Sie diese Daten weiter an: webmaster@haustierdiebstahl-in-deutschland.de


Achtung bei unbekannten Fahrzeugen, die besonders frühmorgens oder spätabends relativ langsam in Gegenden oder Straßen herumfahren, wo mit freilaufenden Haustieren (speziell Katzen) zu rechnen ist. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kombis, Kasten- und Lieferwagen mit überregionalen Kennzeichen und undurchsichtigen Seiten- und Heckscheiben (Folie, Farbe, Vorhänge). Solche Fahrzeuge tauchen verstärkt während und nach der Aufstellung von Altkleider- oder Altschuh-Sammeltonnen auf. 

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